Welche US-Bundesstaaten haben die am stärksten gefährdeten Arten?

Alle Informationen stammen vom US Fish and Wildlife Service.

Als der US-Gesetzgeber 1973 den Endangered Species Act verabschiedete, standen viele der bekanntesten Pflanzen und Tiere Nordamerikas am Rande des Aussterbens. Einige von ihnen haben sich seitdem dank des jahrzehntelangen Bundesschutzes erholt, und einige Dutzend wurden sogar "dekotiert", darunter amerikanische Alligatoren, Weißkopfseeadler, braune Pelikane, östliche stellare Seelöwen, lila Sonnenhut aus Tennessee und der Oregon-Döbel.

Trotz solcher Erfolgsgeschichten sind die weltweiten Bemühungen, das sechste Massensterben der Erde zu stoppen, noch lange nicht vorbei. Die USA sind nach wie vor die Nummer 2 bei gefährdeten Arten nach Ländern, nur hinter Ecuador, mit etwa 1.500 gelisteten einheimischen Arten. (Dazu kommen auch fast 600 ausländische Arten, die in den USA gelistet sind, um den internationalen Handel mit Wildtieren zu kontrollieren.) Laut einer Studie aus dem Jahr 2015 verschwinden Arten jetzt bis zu 114-mal schneller als die historische Aussterberate im Hintergrund.

Eine ausgestopfte Passagiertaube, ausgestellt im Cleveland Museum of Natural History. (Foto: James St. John / Flickr)

Die Amerikaner haben bereits beobachtet und geholfen, wie einige alte Arten in der kurzen Geschichte des Landes ausgestorben sind, vielleicht keine berüchtigter als die Passagiertaube. Die US-Regierung versucht nun, Hunderte mehr vor diesem Schicksal zu schützen. Diese Aufgabe umfasst umfassende Untersuchungen zu Bevölkerungsentwicklungen, Lebensraumgröße und Reproduktionsrate sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen und Landbesitzern. Die Anzahl und Dringlichkeit gefährdeter Arten variiert auch stark je nach Bundesland, wie die obige Infografik zeigt, und erfordert individuelle Pläne für die Genesung jedes Einzelnen.

Hawaii hat zum Beispiel weniger als 0, 2 Prozent der US-Landfläche, aber mehr als 25 Prozent aller vom Bund bedrohten Arten sind dort zu finden. Die meisten sind Pflanzen und Vögel, die hauptsächlich durch invasive Arten und den Verlust von Lebensräumen bedroht sind. Bundesweit stellen Blütenpflanzen mehr als die Hälfte der aufgeführten Arten dar, gefolgt von Fischen, Vögeln, Säugetieren und Muscheln. Aber das ist immer noch nicht das ganze Bild, da 144 "Kandidatenarten" immer noch darauf warten, sich der Liste anzuschließen, eine Schwebe, die Jahre dauern kann.

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